
Kotor
Kotor liegt am Ende einer tief eingeschnittenen Bucht, umgeben von steilen Bergen. Das Naturpanorama ist ebenso wichtig wie die mittelalterliche Altstadt mit ihren venezianisch geprägten Palästen, Kirchen und Mauern. Kotor steht für die Verbindung von Seefahrt, Festungsarchitektur und einer Landschaft, die oft mit einem Fjord verglichen wird. Die Altstadt selbst ist klein; die anstrengenden Aufstiege zur Festung lässt man aus und ergänzt den Besuch besser durch eine ruhige Bootsfahrt durch die Bucht.
Die "Gemütlichen Drei" für Kotor sind diese Optionen:
1. Altstadt und Waffenplatz

Durch das Seetor gelangt man unmittelbar auf den Waffenplatz, den größten Platz der Altstadt. Der Uhrturm, venezianische Paläste, enge Gassen und kleine Plätze bilden ein fast vollständig erhaltenes mittelalterliches Stadtgefüge. Die Entfernungen sind kurz, allerdings ist das historische Pflaster stellenweise uneben. Wer gemütlich unterwegs ist, bleibt in den unteren Gassen, setzt sich früh zu einer Pause und widersteht dem Impuls, den steilen Weg zu den Befestigungen am Berghang zu beginnen.
2. Kathedrale des heiligen Tryphon

Die Kathedrale des heiligen Tryphon wurde im 12. Jahrhundert geweiht und ist eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke an der östlichen Adria. Ihre beiden Türme prägen das Stadtbild; im Inneren befinden sich Kunstwerke, sakrale Schätze und Reliquien des Stadtpatrons. Mehrere Erdbeben führten zu Umbauten, sodass verschiedene Epochen sichtbar werden. Der Domplatz liegt mitten in der Altstadt und ist leicht in einen kurzen Rundgang einzubauen; obere Museumsbereiche können zusätzliche Stufen verlangen.
3. Bootsfahrt nach Perast und zur Felseninsel
