
Triest
Triest ist eine italienische Stadt mit unverkennbar mitteleuropäischem Gesicht. Über Jahrhunderte war sie der wichtigste Seehafen der Habsburgermonarchie; deshalb treffen hier italienische Lebensart, österreichische Kaffeehauskultur und slawische Einflüsse aufeinander. Die Stadt steht für elegante Plätze, Literatur, Kaffee und den Blick über den Golf von Triest. Vieles liegt nahe am Wasser und lässt sich mit kurzen Wegen, häufigen Pausen und einem Cafébesuch ausgesprochen angenehm erleben.
Für Triest lauten die "Gemütlichen Drei":
1. Piazza Unità d’Italia und Molo Audace

Die Piazza Unità d’Italia ist Triests große Empfangshalle am Meer: an drei Seiten von repräsentativen Palästen umgeben, an der vierten offen zur Adria. Hier versteht man sofort, wie wichtig der Hafen für die Stadt war. Direkt daneben führt der flache Molo Audace ein Stück ins Wasser hinaus. Wer langsam geht, kann die Fassaden, den Hafen und die Küste betrachten und anschließend in einem der Cafés eine Pause einlegen.
2. Canal Grande und Borgo Teresiano

Der Canal Grande wurde im 18. Jahrhundert angelegt, damit Handelsschiffe ihre Waren bis in das neue Stadtviertel bringen konnten. Heute liegen an seinen Ufern Cafés, Kirchen und elegante Häuser; kleine Brücken schaffen schöne Fotopunkte. Die Wege sind überwiegend eben und die Distanzen kurz. Besonders angenehm ist die Verbindung mit einem historischen Kaffeehaus – Triest gehört bis heute zu den bedeutendsten Kaffeestädten Italiens.
3. Schloss Miramare und Schlosspark
